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Katastrophale Leistung

Nach den zumindest kämpferisch überzeugenden Leistungen, in den Spielen gegen Giesenkirchen (Niederlage)und den TUS Grevenbroich (Sieg), lieferte die Mannschaft beim Tabellenletzten SC Waldniel, die wohle schlechteste Vorstellung seit Monaten ab. Mit einer desolaten Einstellung brachte sie das Kunststück fertig, gegen eine Mannschaft zu verlieren, die seit Oktober 17 kein Spiel mehr gewonnen hat. Das Hinspiel hatten wir mit 7:0 gewonnen. Allerdings war eben dieser Tabellenletzte in Puncto Einstellung, Kampfgeist und spielerischen Elementen unserer Mannschaft um Lichtjahre voraus. Es ist im Moment nicht einfach, Fan des SV Bedburdyck Gierath zu sein.

Was da auf dem Platz passierte, konnte man sich teilweise nicht mit ansehen, grenzte an Arbeitsverweigerung. Ich glaube, dass außenstehende, die nicht wussten wer abgeschlagen letzter ist, gedacht haben, dass wir das sind. Mir fehlen da im Moment einfach die Worte. Ich hoffe nun, dass die Mannschaft am Donnerstag gegen den SSV Strümp, anders auftritt, damit der Klassenerhalt zügig gesichert wird, ansonsten kann es in den nächsten Wochen sehr, sehr eng werden. Mit der gleichen Einstellung wie gegen den SC Waldniel, holen wir nirgendwo auch nur noch einen Punkt. Einfach enttäuschend.

Lokalduell in Gierath. Am letzten Mittwoch empfingen wir den TUS als Gegner. Auch in Grevenbroich sind die gleichen Probleme wie bei uns in Gierath. Viele verletzte Spieler, der Kader wurde immer kleiner. Zum Spiel: Die ersten 25 Minuten war der TUS die klar bessere Mannschaft, hatte auch bedeutend mehr Ballbesitz. Allerdings sprang dabei nur eine Großchance heraus, die aber kläglich vergeben wurde. Dann, aus dem nichts, erzielte Ferhat Duman in der 33. Minute das 1:0 für den SV. Das brachte etwas mehr Sicherheit in das Spiel der Gierather. Jetzt war die Partie ausgeglichen und mit ein bisschen mehr Glück hätte Kevin Mühlfahrt mit einem Freistoß noch vor der Pause fast das 2:0 erzielt, traf aber leider nur die Latte. Nach dem Wechsel war es weiter eine ausgeglichene Partie. In der 65. Minute, lief Niklas Fischel alleine auf den Torwart des TUS, Marvin Kiese, zu. Dieser konnte Fischel nur mit einer Notbremse stoppen und erhielt die Rote Karte. Den fälligen Freistoß verwandelte Kevin Mühlfath aus ca. 20 Meter, zum entscheidenden 2:0. Anschließend passierte nicht mehr viel und der SV gewann dieses Spiel am Ende verdient mit 2:0.

Fazit: Für beide Mannschaften sind die erfolgreichen Zeiten erst mal Geschichte. Es geht nur gegen den Abstieg und nichts anderes.

Der SV Bedburdyck/Gierath schlägt die DJK Gnadental seine Woche nach dem unrühmlichen Spielabbruch mit 1:0.

Das Thema George Madatsidis ist beim SV Bedburdyck/Gierath erledigt. Der Stürmer in den Reihen des Bezirksligisten, der in der Vorwoche im Heimspiel gegen den VfL Willich mit seinem durch eine Ohrfeige gegen den Schiedsrichter verursachten Spielabbruch für einen Eklat gesorgt hatte, wird aller Voraussicht nach nicht mehr für den Verein auflaufen. "Am 15. März ist die Spruchkammersitzung, danach kann es aber nur eine mögliche Entscheidung geben", sagt Obmann Theo Held. Mit Madatsidis, der in Gierath die dritte Rote Karte in weniger als einem Jahr sah, habe es seit dem Vorfall aber keinen Kontakt mehr gegeben. Für den Angreifer steht eine Sperre von mindestens einem Jahr im Raum.

Auf dem Platz ging es hingegen wieder erfolgreicher zu. Der SV gewann bei der DJK Gnadental in Hoisten in einem schwachen Spiel mit 1:0 (0:0). Ausschlaggebend war dabei ein Elfmeterpfiff, der für Diskussionen sorgte und gleichzeitig die einzige wirklich spannende Szene der Partie verkörperte: Nach einem Eckball schirmte der Gnadentaler Maik Ferber den Ball an der eigenen Torauslinie ab, erwischte dabei aber den heranrauschenden Marcel Preckel unabsichtlich mit dem Ellbogen in der Magengrube - Schiedsrichter Yasin Kaya zeigte sofort auf den Punkt und brachte damit DJK-Trainer Jörg Ferber zum Kochen. "Darüber könnte man sich jetzt schon wieder aufregen", sagte der mittlerweile beruhigte Coach nach dem Spiel, "das war niemals ein Elfer". Die Entscheidung Kayas war angesichts des ungeschickten Vorgehens aber nachvollziehbar. Jochen Schumacher, der in dieser Saison schon zwei Strafstöße verschossen hatte, traf vom Punkt zum einzigen Treffer des Tages (65.).

Nachholspiel aus Dezember

Wenn das erste Spiel nach der Winterpause eine Richtung für die Rückrunde anzeigen sollte, steht dem SV eine gute bevor. Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 5:0 gegen die Mannschaft aus Kaarst, bestätigte sich der positive Eindruck aus der Vorbereitung. Mit einigen neuen Kräften begann die Vorbereitung, nach einer eher durchwachsenen Hinserie. Stark in die Saison gestartet, aber auch stark nachgelassen. Nach der unglücklichen Niederlage zu Hause gegen St. Tönis lief für lange Zeit, aber auch Garnichts mehr. Ein tiefer Sturz in der Tabelle war die Folge. Zum Ende der Halbserie wurde es wieder etwas besser.

Trotz eines erneut verschossenen Elfmeters beweist Gierath große Moral und beendet gegen TuRa Brüggen die Niederlagenserie

Die ersten 25 Minuten beim Spiel des SV Bedburdyck/Gierath gegen TuRa Brüggen gingen an die Gastgeber, die Ball und Gegner kontrollierten und einige gefällige Kombinationen zeigten. Brüggen stand jedoch recht kompakt und sicher und setzte nach Ballgewinn auf schnelles Umschalten und Konter. In der 17. Minute bot sich die erste große Chance zur Führung für die Gastgeber als Marco Wenzek auf Niklas Fischel durchsteckte, dieser aber am Pfosten scheiterte.

Auch wenn am Ende die sechste Niederlage in Folge stand, kann der SV Bedburdyck/Gierath aus dem Spiel bei der Holzheimer SG viel Positives mitnehmen.

Die Berichterstattung nach dem Spiel in der letzten Woche gegen die DJK Dilkrath stieß nicht überall auf Gegenliebe. Die Reaktion die die Gierather Mannschaft, angetreten mit ihrem letzten Aufgebot, zeigte konnte sich indes sehen lassen und lässt hoffen dass es auch bald wieder zu Punkten reicht.

In der ersten Halbzeit, am kalten Freitagabend bei schlechtem Flutlicht, ging die Partie spielerisch zwar ganz klar an die Holzheimer, Gierath konnte aber immer wieder Nadelstiche setzen. So hatten sie sehr gute Chancen als ein Spieler zweimal alleine vor dem Holzheimer Torwart auftauchte, dieser aber einen absoluten Sahnetag hatte und beide Schüsse mit starken Paraden entschärfte.

Nach 9 Spieltagen stand man mit 19 Punkten an der Tabellenspitze. Seitdem ist kein einziger Punkt mehr dazu gekommen, was den Absturz auf Platz 10 bedeutet.

Was die Zuschauer am Sonntag auf dem Rasenplatz des SV Bedburdyck/Gierath geboten bekamen war fußballerische Magerkost von beiden Teams und zudem ein mannschaftlicher Offenbarungseid der Gierather.

Das die Mannschaft nach zuletzt vier Niederlagen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte war jedem klar. Dennoch war der Beginn der Partie gar nicht so schlecht und Ersin Deniz hatte in der 6. Minute auch die erste richtig gute Chance. Es sollte nicht seine einzige vergebene an diesem Tag bleiben, bis er sich in der 89. Minute mit Gelb-Rot vorzeitig aus dem Spiel verabschiedete. Das Spiel plätscherte fortan so vor sich hin und hatte sein nächstes Highlight erst als der Schiedsrichter nach Foul an Eric Tappiser auf den Elfmeter Punkt zeigte. Christoph Schmidt verwandelte in der 20. Minute sicher.

In einem sehr zerfahrenen Spiel trennen sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit einem Unentschieden.
Die Führung durch Hesshaus egalisierte Jäger kurz nach Wiederbeginn.

Das Spiel begann sehr zerfahren, wobei Neukirchen von Anfang an die Gierather unter Druck setzen wollte. Dies gelang Ihnen auch die ersten 20 Minuten ziemlich gut und die Hintermannschaft der Gierather musste oftmals den Ball lang hinten herausschlagen. Es entwickelte sich danach wahrlich kein schönes Fussballspiel. Der SV beschränkte sich vor allem auf die Defensive mit wenig Akzenten nach vorne und Neukirchen schlug die Bälle aus der Viererkette in die Spitze. So kam die SG zu 2 gefährlichen Szenen vor Schlussmann David Reibel, der an diesem Tage als eigentlicher Innenverteidiger kurzfristig ins Tor musste. Auf der Gegenseite hatte Michael Fabry nach einer Ecke die Möglichkeit einzunicken, traf den Ball aber nicht richtig.

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